Bereits zum 10. Mal fand in dieser Woche das Fußballcamp „Rote Karte für die Ersatzbank“ als gemeinsames Projekt des Kreissportbundes und des Fußballkreises Düren statt. Unter den besonderen Hygienemaßnahmen im Zuge der Corona-Pandemie und bei bestem Wetter, konnten an diesem Jubiläum 36 Kinder teilnehmen und kicken was das Zeug hält.

Das besondere an diesem Camp ist, dass es nicht um Leistung geht – Im Gegenteil! „Der Spaß an Bewegung und dem Spielen mit und ohne Ball steht bei uns im Vordergrund. Besonders Kinder, die in ihren Vereinen weniger zum Zug kommen, erhalten hier die Möglichkeit sich freizuspielen und die Freude an der Bewegung neu zu entdecken“, so Camp-Leiter Tim Jansen.

In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass eine Teilnahme nicht an Kosten für die Eltern scheitert, so konnte mit Hilfe von Sponsoren auf das Erheben eines Teilnehmerbeitrages verzichtet werden. „Dank der Unterstützung der Sparkasse Düren, der Innogy Westnetz GmbH und des Landessportbundes NRW, konnten wir zu diesem Jubiläum wieder viele Kinderaugen zum Leuchten bringen“, bedankt sich Wolfgang Schmitz Geschäftsführer des Kreissportbundes Düren. „Jungen und Mädchen verschiedenen Alters, mit und ohne Benachteiligung, können bei uns fünf Tage lang miteinander gemeinsam Spaß am Sport erleben. Es ist unsere gesellschaftliche Pflicht zu verhindern, dass Kinder den Spaß an der Bewegung verlieren. Mit einem solchen Projekt wollen wir dem aktiv entgegenwirken.“

Dieses Camp setzt ein Zeichen für Vielfalt im Sport. Ob kräftig oder schwach, dick oder dünn, talentiert oder untalentiert, mit oder ohne Handicap, ein Verein sollte sich über jedes neue Mitglied freuen und versuchen diesem den Spaß an Bewegung nachhaltig und langfristig zu vermitteln. Somit sollte ein moderates Verhältnis zwischen Leistungs- und Breitensport in der Vereinsphilosophie integriert werden.